Die Alp Surenen

Die Alp Surenen erstreckt sich zuhinterst im Engelberger Tal auf der Sonnenseite. Im Mittelalter war sie Teil der Ländereien des Klosters Engelberg. Hier soll sich die bekannte Sage vom Greiss auf Surenen abgespielt haben. Diese liefert auch eine Erklärung dafür, warum die Alp heute nicht zu Obwalden, auf dessen Seite des Surenenpasses sie liegt, sondern zu Uri gehört.

Das Panorama gibt unter anderem den Blick frei auf den Titlis, den Schlossberg sowie den grossen und den kleinen Spannort. Der Boden gehört der Korporation Uri. Von Juni bis September sömmern auf Surenen mehrere Älplerfamilien ihr Vieh und pflegen das Land. Bei manchen von ihnen kann man einkehren und übernachten.

Dieses Leben auf 1600 bis 1800 Metern über Meer erfordert Zusammenhalt und Zusammenarbeit. So sind die beiden Genossenschaften für die Milchverwertung und für eine Seilbahn entstanden. Und die Stromversorgung der Alphütten sowie der Käserei erfolgt über ein gemeinsames Kleinwasserkraftwerk.

Die Alp Äbnet auf Surenen
Alpwiese auf Surenen, im Hintergrund der Titlis
Grosser Spannort